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Eine Beschreibung des Bildes

Veranstaltungen

Vom 15. bis zum 19. Oktober 2025 findet die Frankfurter Buchmesse statt, bei der die Philippinen Ehrengast sind.

Pünktlich zur Buchmesse erscheinen drei Publikationen der Bochumer Philippinen-Initiative, die sich der spanischen Kolonialgeschichte und der literarischen Darstellung der Philippinen widmen.

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der drei Publikationen möchten wir auf die beiden nachfolgenden Veranstaltungen hinweisen:

The Philippines in the 19th Century: New Contributions
09. Oktober 2025, 17–19 Uhr, Ibero-Amerikanisches Institut, Berlin
Mit Beiträgen u. a. von Roger Friedlein und Katharina Pohl zu neuen Editionen und Übersetzungen spanischer Texte über die Philippinen.
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Impressions of an Archipelago: Spanish Travelers and Writings on the Philippines
16. Oktober 2025, 14–15 Uhr, Philipinas Space Halle 5.1|A95
Vorstellung der Anthologie Galerie der spanischen Reisenden auf die Philippinen.
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Die Philippinen, das diesjährige Gastland der Buchmesse Frankfurt, schauen zurück auf eine über 300 Jahre spanische Kolonialherrschaft bis 1898, an die sich 50 Jahre US-Kolonialismus anschlossen – also „300 Jahre spanisches Kloster und 50 Jahre Hollywood“, wie es auf den Philippinen häufig heißt. Dementsprechend präsentiert sich die heutige Kultur der Philippinen dezidiert dekolonial.

Vor diesem Hintergrund blickt die Veranstaltung auf die späte spanische Kolonialzeit im 19. Jahrhundert, in der auf den Philippinen ein komplexes Nebeneinander von kulturellen Diskursen entsteht, in dem sich die sozialen Realitäten spiegeln. In spanischer Sprache umfasst es Texte von spanischen Reisenden und Vertretern des kolonialen Systems (Beamte, Missionare, Soldaten), aber neben ihnen schreiben Autoren nichteuropäischer, einheimischer Herkunft wie José Rizal und Isabelo de los Reyes – sie gehören zur Generation der ilustrados –, die ihre formale Ausbildung im spanischsprachigen Bildungssystem in Manila und Madrid erfahren haben.

In der Veranstaltung werden neue Ergebnisse der Forschung, Edition und Übersetzung vorgestellt, die diese Periode der philippinischen Kulturgeschichte beleuchten. Sie wird am 9. Oktober vom Ibero-Amerikanischen Institut Berlin in Kooperation mit dem Südostasien-Lesungsraum ausgerichtet und findet zwischen 17:00 und 18:45 Uhr im Simón-Bolívar-Saal am Ibero-Amerikanischen Institut der Staatsbibliothek Berlin satt.

Im Anschluss an drei Präsentationen findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Writing before dawn: authors between Manila and Madrid“ statt. An einem Bücherstand des Verlags regiospectra werden Exemplare der deutschen Ausgabe von Galería de viajeros angeboten, sodass das Publikum die Möglichkeit hat, sich mit diesen Werken und den dadurch angeregten Gesprächen auseinanderzusetzen.

Teilnehmende:

  • Stephanie Coo untersucht José Rizals Roman Noli me tangere im Hinblick auf Textilsymbolik, in der subversives Potenzial zu entdecken gilt.
  • Annette Hug übersetzt mit Ang diablo sa Filipinas eine kulturhistorische Studie eines philippinischen ilustrado und Religionsgründers erstmals aus dem Tagalog ins Deutsche.
  • Roger Friedlein und Katharina Pohl präsentieren eine Anthologie der Berichte spanischer Reisender seit dem 19. Jahrhundert auf die Philippinen.

Am 27. Juni fand der erste Workshop mit Prof. Leonard Cruz „Partizipation Aktionsforschung: für sozialen Wandel und Handeln” erfolgreich im Rahmen des Doktorandenprogramms „Mit Sprache – Mitbestimmung durch Sprachgewalten” statt.

Der nächste Workshop mit Prof. Leonard Cruz findet vom 4. bis zum 5. Oktober 2025 in Zusammenarbeit mit der RUB-Lehrerakademie an der Ruhr-Universität Bochum statt. Der Workshop, der für Lehrerinnen und Lehrer und angehende Lehrerinnen Lehrer offen ist, trägt den Titel: „Storytelling – von kreativen Künsten zur kreativen Pädagogik“. Das vorläufige Programm ist einsehbar unter: https://www.pse.rub.de/wp-content/uploads/RUB_TA_Flyer_Cruz-neu.pdf

Schülerlabor Philippinen
Am 15. Januar 2025 fand im Alfried Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum die erste Veranstaltung des Projekts „Richtung Asien: Perspektive(n) Philippinen“ statt. Oberstufenschülerinnen und -schüler der Gesamtschule Nord aus Essen nutzten die Gelegenheit, einen Tag auf dem Campus zu verbringen und sich intensiv aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven mit den Philippinen auseinanderzusetzen.

Das Projekt bietet den Schülerinnen und Schülern vielseitige Einblicke in die Gesellschaft, Geschichte und Geographie der Philippinen. Das universitäre Umfeld schafft dabei eine neue Lernatmosphäre jenseits des schulischen Unterrichts und eröffnet neue Perspektiven.

Weitere Informationen und Buchung unter: https://www.aks.ruhr-uni-bochum.de/projekte/richtung-asien.html.de

Am Freitag, den 01. Dezember 2023, hat an der Ruhr-Universität Bochum der Workshop „Galería de viajeros a las Filipinas. Narrativas de viaje españolas de los siglos XIX y XX“ stattgefunden, in dem verschiedene spanische Berichte über Philippinenreisen des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestellt wurden.

Nachstehend finden Sie einige audiovisuelle Impressionen des Workshops: 



Unsere zweiwöchige Summer School „Philippines : Perspectives“, die vom 17.-28. Juli an der Ruhr-Universität Bochum stattgefunden hat, war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer:innen hatten die Möglichkeit, auf unterschiedliche Weise ihr Wissen über die vielschichtige Geschichte der Philippinen zu erweitern und in die Kultur der Philippinen einzutauchen.

Das folgende Dokument bietet einen Überblick über die stattgefundenen Seminare und Vorträge sowie sämtliche zusätzlich angebotenen Aktivitäten (Exkursion, Kino, Mensawoche etc.) :

Dokumentation herunterladen

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Vom 13. bis zum 24. Februar 2023 fand der Tagalog-Intensivsprachkurs im Landessprachinstitut (LSI) Bochum statt. In diesem Zeitraum erlernten die insgesamt zehn Teilnehmer*innen, darunter Fakultätsmitglieder der Ruhr-Universität Bochum, Studierende und philippinisch-deutsche Interessentinnen, unter der Leitung von Vincent Wongaiham-Petersen die Grundlagen der am weitesten verbreiteten Sprache auf den Philippinen. Der Intensivkurs wurde mit einer Prüfung abgeschlossen und die Teilnehmer*innen konnten für ihre Teilnahme am Sprachkurs Kreditpunkte im Umfang von 5CP erwerben.

Bei Aktivitäten außerhalb der Unterrichtszeit konnten die Teilnehmer*innen zusätzlich in die Kultur der Philippinen eintauchen. Vor der Abschlusszeremonie fand ein Kochevent statt, bei dem den Teilnehmer*innen ein Einblick in die philippinische Küche gewährt wurde. Die Teilnehmer*innen konnten verschiedene Versionen von Adobo, einem der Nationalgerichte der Philippinen, sowie Nachspeisen, die aus der Ube-Wurzel hergestellt werden, probieren. Der in Bochum lebende philippinisch-deutsche Koch Marvin Amada stand den Teilnehmer*innen dabei zur Seite. Im Rahmen der kulturellen Komponente des Kurses wurden die Teilnehmer*innen auch in die philippinische Kunst und den Film eingeführt.

Während der Abschlusszeremonie beglückwünschte die Generalkonsulin alle Teilnehmer*innen und ermutigte sie, ihr Wissen über die Sprache und Kultur der Philippinen zu erweitern. Das philippinische Generalkonsulat in Frankfurt ist optimistisch, dass die positive Resonanz auf den zweiwöchigen philippinischen Intensivsprachkurs den Weg für ähnliche philippinische Sprachkurse an anderen deutschen Universitäten ebnen wird.

Im Rahmen einer zweiwöchigen Summer School des Romanischen Seminars der Ruhr-Universität Bochum ist im Juli 2023 eine Fortsetzung des Intensivkurses als Fortgeschrittenenkurs geplant.


In dem Video „Die Boxer-Handschrift – iberisch-südostasiatischer Kulturkontakt im 16. Jahrhundert“ (Dauer: 29. Minuten) wird ein zentrales Zeugnis der Zusammenarbeit spanischer und portugiesischer Chronisten und philippinisch-chinesischer Illustratoren vorgestellt. Die Handschrift ist am Ende des 16. Jahrhunderts in Manila für den spanischen Hof entstanden. Es ist das wichtigste Bildzeugnis der Tagalo-Völker und ihrer Nachbarn aus dieser Zeit und weist Parallelen zur chinesischen und europäischen Manuskripttraditition auf.
 

El Códice Boxer - Etnografia colonial e hibridismo cultural en las islas Filipinas

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© RUB, Marquard

Von Oktober bis November 2019 ist im Foyer der Fakultät für Geschichtswissenschaft eine Ausstellung philippinischer Ethnographica aus dem Besitz von Frau Helga Schulze zu besichtigen.

Helga Schulze arbeitet als wissenschaftliche Zeichnerin an der Medizinischen Fakultät der RUB. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für den Erhalt des philippinischen Tieflandregenwaldes und betreibt eine eigene Rettungsstation für Loris. Unter diesem Link finden Sie einen Bericht über die vielfältigen Tätigkeiten von Helga Schulze.